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Was Mandelkerne so köstlich macht

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Unter den erhältlichen Nüssen sind die Mandelkerne sehr beliebt. Sie lassen sich vielfach in der Küche zubereiten, zum Beispiel als Mandelmilch, Marzipan, Mandelmus oder Plätzchen. Im Handel ist es möglich, die Mandeln in verschiedenen Sorten zu erwerben. Woher die Mandelkerne kommen und welche Nährstoffe in ihnen stecken, wird in diesem Artikel auch näher erläutert.

Herkunft

Man nimmt an, dass die Mandelbäume ursprünglich aus dem Südwesten Asiens stammen. Allerdings kann das heute keineswegs tatsächlich abschließend geklärt werden, weil teilweise unklar ist, ob die Bäume durch Anpflanzung oder wild entstanden sind. Gerade in der heutigen Zeit wachsen die wilden Mandelbäume im Kaukasus, Irak, Iran, Türkei, Usbekistan, Kirgistan und Turkmenistan. Selbst in der Bundesrepublik stehen Mandelbäume, jedoch nicht wild. Die klimatischen Bedingungen sind an der südlichen Weinstraße und in der Vorderpfalz für Mandelkerne gut geeignet, sodass man dort bis in die 40er Jahre Mandelbäume anbaute. In diesen Gegenden blühen bis heute im Frühling diese Gewächse süßlich rosa. Die meisten Mandeln wurden heute weltweit in den Vereinigten Staaten kultiviert. Ungefähr zehn Prozent vom internationalen Mandelanbau erfolgt allerdings in Europa, primär im Mittelmeerraum.

Unterschiedliche Sorten von Mandeln

Prinzipiell sind drei Gruppen von Mandeln erhältlich, nämlich Bittermandeln, Krachmandeln und süße Mandelkerne. Letztere werden für Desserts und zum Backen eingesetzt. Krachmandeln sind Mandelkerne, die man zum Selberknacken und zum Rohverzehr in bestimmten Nussmischungen verwendet. Bittermandeln kommen in kleinsten Mengen zum Aromatisieren etwa von Likören zum Einsatz. Wegen ihres hohen Anteils an Blausäure eignen sich diese auf keinen Fall zum Verzehren. Beim Herstellen der Backzutat Bittermandelöl entzieht man die Blausäure dem Öl.

Wie gesund Mandelkerne sind

In der Mandel sind etwa 50 Prozent Fett enthalten. Zwar hat dieses Fett nicht dieselbe Kaloriendichte wie alle weiteren pflanzlichen Fette, ist jedoch viel gesünder, was an dem Anteil des hervorragenden Omega-3 zu Omega-6-Fettsäurenverhältnisses und den ungesättigten Fettsäuren liegt. Die gesunden Fettsäuren wirken sich auf den Cholesterinspiegel und das Herzkreislaufsystem positiv aus. Des Weiteren beinhalten Mandelkerne ungefähr 20 Prozent Proteine, weswegen diese Nüsse und Mandelmus bei der fleischlosen Küche als nützliche Eiweißquelle Verwendung finden. Zudem verfügt die Mandel über 22 Prozent Kohlenhydrate, welche für eine lange Sättigung sorgen und die Grundlage bei Mandelmehl als glutenfreie Alternative sind. Wenn die Mandelkerne nicht blanchiert oder an ihnen noch die Schale dran ist, beinhalten sie ebenso zahlreiche Ballaststoffe, welche Darmkrebs vorbeugen. Die Angaben zu den Nährwerten der Produkte, in denen Mandeln enthalten sind, können keineswegs immer pauschal genannt werden. Zum Beispiel ist es nicht möglich, für Mandelmilch generell gültige Angaben zu Kalorien-, Eiweiß- und Fettgehalt wiederzugeben, weil es sich immer danach richtet, wie viel Wasser bei Herstellung eingesetzt wurde oder ob man die Milch gesüßt hat.

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